März 22, 2019

Songs, Sounds & Stories «Die Geburt eines Popstars der etwas anderen Sorte»







Manfred Sim Toppel für kulturbazaar
Vor ein bisschen mehr als zwei Monaten veröffentlichte sie gerade ihr Debütalbum, Auftritte in allen namhaften Talkshows der USA folgten. Heard It In A Past Life schlug bei den Musikkritikern wie ein Bombe ein – und nicht nur dort. Die aus dem Album ausgekoppelte Single Light On holte sich Platz 1 der Billboard Charts. W O W ! Mittlerweile bespielt sie die grossen Venues rund um die Welt und schlägt Woche um Woche immer mehr Zuhörer in ihren unwiderstehlichen Bann. Nun, ihr eigenständiger Elektro-Folk-Mix machte bereits vor ihrem Durchbruch Popgrösse Pharrell Williams sprachlos: «Wow! Dafür habe ich keine Noten», sagte der Popstar und mehrfache Grammygewinner nachdem er den gerade frisch abgemischten Song Alaska von Maggie Rogers gehört hatte. «Du machst Dein ganz eigenes Ding, Du bist einzigartig. So etwas habe ich noch nie zuvor gehört», schwärmte er sichtlich bewegt über diese Neuentdeckung.
Und neben aller Melancholie, tiefsinnigen Texten und ihrer charmanten Erscheinung ist Rogers grösste Waffe Ihr inneres Glühen, das sich optisch zeigt, aber auch in ihrer Stimme und ihren eigenständigen Songs wiederspiegelt. Man spürt, und das hat sie auch in Interviews betont, DAS ist ihre Mission. Das. Muss. Rogers. Machen. 
Man darf gespannt darauf sein, wie sie mit dem grossen und schnellen Erfolg umgehen wird. Aber wenn sie sich ihre Authentizität behalten kann, dann hat sie grosse Chancen, eine der ganz Grossen im heutigen Musikbiz zu werden. Und das auf lange Sicht, dafür ist ihr das Musikmachen zu bedeutend. 
Dabei fing doch alles ganz anders an. Rogers wuchs in Easton, Maryland auf, spielte bereits mit sieben Jahren Harfe und stand auf die Musik von Gustav Holst und Vivaldi. Aber ihre Mutter hatte bei der Musikwahl auch ein Wörtchen mitzureden und setzte der kleinen Maggie Erykah Baduh und Lauryn Hill vor. Musikalisch so aufgekratzt, baute Primarschülerin Maggie kurzerhand Klavier, Gitarre und Songwriting in den Katalog ihrer Fähigkeiten ein. Kurze Zeit später fand sie Gefallen am Banjo und entdeckte den Folk. Ach ja, während eines Musikprogramms an der renommierten Berklee School of Music in Boston gewann sie nebenbei den Songwriting-Wettbewerb. Das animierte sie, während ihrer Highschool-Zeit (als Teenager!) sich vermehrt auf das Songwriting zu konzentrieren. In den USA geht das. Und während der College-Flegel-Zeit an dem Clive Davis Institute der New Yorker Uni entwickelte sie ihren Sound und ihre Fähigkeiten als Toningenieurin und Produzentin weiter und entdeckte während eines Studienaufenthalts in Frankreich - gut hörbar - die Welt der elektronischen Musik. Und das hatte Folgen. Für eine Masterclass mit Pharell Wiliams schrieb sie den Song Alaska, der von einem Hiking-Trip handelt. Für die Komposition brauchte sie gerade mal 15 Minuten! Zu Williams Meinung, siehe oben. Ja, so sieht die Geburt eines Popstars aus. 
In diesem Sinne wünscht Ihnen Ihr Autor eine beschwingte Frühlingszeit. Cheers! 

Manfred Sim Toppel ist Bassist, Songschreiber und Bandcoach aus Zürich

März 15, 2019

491 Days by Winnie Madikizela-Mandela

On a freezing winter’s night, a few hours before dawn on 12 May 1969, security police stormed the Soweto home of Winnie Mandela and detained her in the presence of her two young daughters, then aged nine and ten.
Rounded up in a group of other anti-apartheid activists under Section 6 of the Terrorism Act, designed for the security police to hold and interrogate people for as long as they wanted, she was taken away. She had no idea where they were taking her or what would happen to her children. For Winnie Mandela this was the start of a 491-day period of detention and two trials.
Forty-one years after Winnie’s release on 14 September 1970, Greta Soggot, the widow of David Soggot, one of Winnie Mandela’s advocates during the 1969–70 trials, handed her a stack of papers that included a journal and notes that she had written in detention. Their arrival brought back vivid and horrifying memories and uncovered a unique and personal slice of South Africa’s history.


Published by Picador Africa
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Februar 23, 2019

Red dust by Gillian Solo

In post-apartheid South Africa, retired anti-apartheid activist and lawyer Ben Hoffman cannot turn down James Sizela's wish to use the Truth and Reconciliation Commission (TRC) hearing of local ex-police officer Dirk Hendricks to find out what happened to James's son Steve who has been missing since the mid-1980s confrontation between white state authorities and the black African National Congress (ANC). But Ben knows he cannot accept this case alone as he is ill and his powers are waning. He calls his former student, New York prosecutor Sarah Barcant to return to South Africa to help him with the amnesty hearing. They hope that the questioning of MP Alex Mpondo, a torture victim of Dirk and comrade of Steve, in connection with the TRC's full disclosure law will enable them to get hold of Pieter Muller, Smitsrivier's former police boss, whom they think killed Steve Sizela. Intended to reconcile South Africans with the violent chapter of their country's past the hearings turn out to open up old and create new wounds making the characters face the truth or their ideas of it. (via wikipedia)

Published by Virago Press London
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Februar 11, 2019

The subtle art of not giving a f* by Mark Manson

In this generation-defining self-help guide, a superstar blogger cuts through the crap to show us how to stop trying to be «positive» all the time so that we can truly become better, happier people.
For decades, we’ve been told that positive thinking is the key to a happy, rich life. «F**k positivity,» Mark Manson says. «Let’s be honest, shit is f**ked and we have to live with it.» In his wildly popular Internet blog, Manson doesn’t sugarcoat or equivocate. He tells it like it is—a dose of raw, refreshing, honest truth that is sorely lacking today. The Subtle Art of Not Giving a F**k is his antidote to the coddling, let’s-all-feel-good mindset that has infected modern society and spoiled a generation, rewarding them with gold medals just for showing up.

Published by Harper Collins Publishers
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Februar 01, 2019

Songs, Sounds & Stories «Sehnsüchtige Nordlichtsounds»







Manfred Sim Toppel für bazaar
Die Finnen haben es einfach drauf! Auch wenn wir Südländer - von Finnland aus gesehen - dem vielseitigen Volk aus dem Norden bisweilen allerhand negative Attribute anhängen, wie Alkoholsucht-Probleme, eine hohe Selbstmordrate, stockfinstere Jahreszeiten und kalte, sehr kalte Winter. Man kommt nicht umhin, ihren gross- und einzigartigen Beiträgen zur zeitgenössischen Kultur gebührende Anerkennung zu zollen. Finnische Regisseure, wie Aki Kaurismäki, der mit seinem minimalistischen und ausdruckstarken Regiestil das europäische Kino revolutionierte. Oder etwa Vertreter des finnischen Metals, Nightwish, HIM, Children of Bodom, Insomnium (sic!), Lordi (?, aber auch Finnen), Amorphis und auch die Leningrad Cowboys (nun, nicht wirkliche Metaller, aber cool), um nur einige wenige zu nennen. Sie haben immensen Einfluss auf die europäische Kultur und auch auf die Wertebegriffe unter den Kultur-Konsumenten. Und nun kommen zwei finnische Musiker, Eva und Manu, die sich Ende der 00-Jahre am Berklee Boston College of Music, USA, kennenlernen. 2010 beginnen sie gemeinsam Songs zu schreiben, während sie mit einem alten Camper durch Europa cruisen. Bereits zwei Jahre später ergattern sie sich einen Vertrag bei Warner Finnland und bringen ihr Erstlingswerk Eva+Manu, das ihre Reiseerfahrungen musikalisch vertont, heraus. Und das haut so richtig rein. Die Scheibe knackt auf Anhieb die finnischen Top Ten, bei den EMMA-Awards wird das Pärchen zum besten neuen Act erklärt und ihr Album erhält den Preis für «best Album Cover». Nicht schlecht für eine musikalische Startup-KMU. Aber es kommt noch besser: Eva und Manus zweites Album, Cinnamon Hearts, auf dem Themen, wie Freundschaft, Hoffnung, Bedauern und Mitleid in 10 starken Popsongs verarbeitet werden, holt die Zuhörer in Scharen ab und verschafft dem Duo gleichzeitig ein neues, jüngeres Publikum. Das Projekt Eva und Manu hat definitiv abgehoben und fliegt in höhere Sphären. 2016 wechseln die beiden das Label und nehmen unter EMI Capitol die Pop-Produktion Aliens auf. Der Song ist meiner subjektiven Meinung nach eher als Ausrutscher zu klassifizieren. Er hat das Ambiente eines knapp mittelmässigen Popsongs, der sehr nach Plastik tönt und neben fast allen anderen Songs von Eva und Manu durch seine einfältige Lieblosigkeit schlicht durchfällt. Da steckt viel (schlechter) Kommerz drin, wo eigentlich Gefühl und Seele drin sein sollten. Vermutlich liegt es an der dünnen Luft in der Erfolgssphäre, in der sie sich damals bewegen, und dem, durch verminderten Sauerstoffgehalt eingeschränkten Urteilsvermögen, dass die beiden so einen 08/15-Konsumsound überhaupt erst zur Veröffentlichung zulassen.
2018 besinnen sich Eva und Manu auf ihre urwüchsigen Stärken und musikalischen Wurzeln, die das Beste aus ihnen herauskitzeln. Das Ergebnis dieser fruchtbaren Rückbesinnung kann sich jetzt hören lassen: Im Januar 2019 erscheint das wuchtige und sehr persönliche EP-Album «In The Woods», dass überwältigend aufzeigt, dass die beiden zu Grossem berufen sind. Sechs starke, folkige Kompositionen, zeitlose Melodien und überirdisch sehnsüchtig wirkende Gesänge fahren den geneigten Zuhörerinnen und Zuhörern Bugattischnell in die Gehörgänge und dann ganz schnell und ganz tief in die Eingeweide ein. Eva und Manu können stolz sein auf diese Ohrenperlenkette. Passend zu dem ehrlichen, direkten Sound posieren sie auf dem Cover ihrer neuen Scheibe bis zu den Schultern im Wasser stehend, quasi unverhüllt und sich selbst offenbarend. In diesem Sinne wünscht Ihnen Ihr Autor eine gute Woche! Cheers! 

Manfred Sim Toppel ist Bassist, Songschreiber & Bandcoach aus Zürich

Januar 24, 2019

Songs, Sounds & Stories «Der Bassa-Blauwal im Aether»







Manfred Sim Toppel für bazaar
Mit engelsgleicher Stimme, die mal sehnsüchtig, mal traurig, mal entspannt, dann wieder zornig, aber immer kraftvoll klingt, führt der 1974 in Kamerun geborene Künstler, Komponist, Sänger und Multiinstrumentalist Blick Bassy seine oft melancholisch angehauchten Songs vor. Dabei reist er stilistisch durchs traditionelle Afrika (Bassa-Kultur) und den bluesigen Süden der USA und verwebt beide Musikkulturen so frisch miteinander, dass dabei ein neuer Stil entsteht, der zwischen chillig, bluesig und sphärisch anzusiedeln ist. Dabei vertraut er auf seine unverkennbare Stimme und minimale Instrumentenbestückung und Arrangements. Thematisch singt Bassy von der Landflucht in Kamerun, seiner Kindheit, der Liebe und von der Suche nach der eigenen afrikanischen Geschichte. Meist singt er in seiner Muttersprache, aber auch auf Englisch, wie auf seinem letzten Album Akö. 
Mit 17 gründete er seine erste Band Jazz Crew, 1996 folgte Macase. Mit der zweiteren Formation nahm er zwei Alben auf, Etam (1999) und Doulou (2003). 
2005 trennte er sich von Macase und ging nach Paris. Dort arbeitete er als Freelance Musiker für verschiedene Musikgrössen, wie etwa Manu Dibango. 2009 erschien sein Debütalbum Léman. 2011 folgte Hongo Calling. Bassy zog es in dieser Zeit aufs Land. So zog er von Paris nach Cantin, einem kleinen Dorf im Norden von Frankreich. 2015/2016 erschien sein aktuellstes Album Akö, das einen neuen Meilenstein in seiner musikalischen Entwicklung darstellt. Bassys Stücke sind noch eindringlicher, noch mininalistischer arrangiert. Quasi das Motto reduce to the max kompromisslos musikalisch umgesetzt. Gerade daraus entsteht die enorme Kraft dieser Songs, die, so wie ein gigantischer, aber friedlicher Blauwal entspannt durch die Meere schwimmt, durch ihre Kraft und Grösse sozusagen unüberseh- bzw. unüberhörbar werden und sich langsam und kraftvoll durch den Aether walzen. Als normaler Zuhörer kann man gar nicht anders, als zuzuhören und staunend warten, bis der Song an einem «vorbeigeschwommen» ist. 
Wer sich selbst von der Strahlkraft dieses Musikers überzeugen will, hat am 28. Februar 2019, Gelegenheit dazu. Blick Bassy spielt dann im zürcherischen Jazz-Club Moods. Zusammen mit  Clément Petit (cello/voc), Johan Blanc (tb/keyb/voc) und Arnaud de Casenove (keyb/tp).
In diesem Sinne wünscht Ihnen Ihr Autor eine blauwalmässig entspannte und gleichzeitig kraftvolle Zeit!

Manfred Sim Toppel ist Bassist, Songschreiber und Bandcoach aus Zürich

Januar 10, 2019

Songs, Sounds & Stories «Leichter als eine Schneeflocke & mehr Tiefgang als der San Andreas Graben»







Manfred Sim Toppel für bazaar
Die britische Vierer-Formation Lydian Collective hat gerade erst im Dezember 2018 ihre Debüt-Platte Adventure veröffentlicht, hatte bis dahin aber bereits über eine Million Spotify-Streams und über 1.4 Millionen Views auf ihrem Youtube-Kanal. Da muss man einfach mal neidlos sagen: Wow! 
Dabei ist ihre Musik alles andere als sogenannter Mainstream, sondern hochkomplexer Jazz mit Fusion-Elementen. Nu, was macht dann den Erfolg dieses ungewöhnlichen Quartetts aus? Zuerst mal sind die ausgefeilten und musikalisch sehr anspruchsvollen Kompositionen zu nennen. Rhythmisch abwechslungsreich und gekonnt gespielt, fesseln die mit Überraschungen vollgepackten und in sich stimmigen Instrumental-Songs Zuhörer von England über Japan, nach China bis in die USA. Doch was wohl als DIE Geheimwaffe von Lydian Collective benannt werden kann, ist die konstant gute Laune, die ihre Kompositionen als auch die offensichtliche Spielfreude der MusikerInnen verbreiten. Egal, ob es quer schneit, vierfarbige Katzen hagelt oder mit Bratfett vollgesaugte Schwämme regnet, Lydian Collective lassen die Sonne schon ab Sekunde eins subito wieder aufgehen. Der Autor hat sich schon beim ersten Durchhören von Adventure immer wieder beim seligen Lächeln ertappt. Auch wenn er sich sonst nicht als grenzdebilen Musikgroupie bezeichnen würde. Aber bei Lydian Collective ist, sofern man ein Ohr für gute Musik und noch bessere Musiker hat, selige Freude bis offene Begeisterung im Kaufpreis enthalten. 
Lydian Collective sind: Aaron «Lazslo» Wheeler (keys), Todd Baker (guitar), Ida Hollis (bass) und Sophie Alloway (drums). 
Gitarrist und Keyboarder der Jazz-Band sind die kreativen Köpfe hinter der Musik von LC, machen schon seit dem College gemeinsam Musik und haben sich bereits als Einzelmusiker einen Namen gemacht bevor LC ins Leben gerufen wurde. Todd Baker (guitar) ist der Komponist des Soundtracks von Monument Valley, einem bei Millionen von Usern beliebten Game auf iOS-Basis (Iphone). Der Album-Song Child ist ebenfalls von diesem Soundtrack. Aaron und Todd sind beide erfolgreiche Werbekomponisten und Aaron hat als Laszlo eine eigene Solo-Musik-Karriere am laufen.
Tieftönerin Ida Hollis studierte Jazz am Konservatorium von Birmingham und spielte mit den besten Jazz-Musikern Englands wie unter anderem mit Gwilym Simcock. 
Drummerin Sophie Alloway ist eine der gefragtesten Studio- und Live-Drummer in London. Zuvor war sie ganze zwei Jahre mit Roots Manuva in England, Australien und Neuseeland auf Festivals, im TV und bei Award-Verleihungen auf Tournee. Sie spielte auch mit Pop-Punk-Sängerin Hazel Thomas und dem UK-Jazz-Star Jason Rebello. 
So, genug der Worte, lassen Sie sich von einer Band begleiten, deren Sound leichter als eine Schneeflocke ist, aber mehr Tiefgang als der San Andreas Graben hat. In diesem Sinne wünscht Ihnen Ihr Autor eine rutschfreie und unverfrorene Woche!

Manfred Sim Toppel ist Bassist, Songschreiber und Bandcoach aus Zürich

Januar 02, 2019

Gebrauchsanweisung für Kapstadt und Südafrika von Elke Naters und Sven Lager

Der Himmel weit, die Hoffnung groß und das Leben eine Herausforderung: Das ist Südafrika, eine bunt gemischte Nation mit elf offiziellen Sprachen. Die beiden Autoren zeigen uns alle Facetten: von Kapstadt über Durban, die Garden Route und verborgene Weintäler bis in die Kalahari-Wüste; von der Wild Coast über das subtropische Natal bis nach Pretoria und Johannesburg. Sie überwinden abenteuerliche Pässe, brettern über sandige Schotterpisten und gehen mit Brillenpinguinen baden. Sie suchen im Addo-Park nach Löwen, tauschen sich mit jungen afrikanischen Schriftstellern aus und erklären, was man unbedingt in einem Sammeltaxi zu beachten hat. Und sie verraten, warum Barfußlaufen hier so wichtig ist und was Fußball mit schwarzem Stolz zu tun hat.

Herausgegeben vom Piper Verlag
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Dezember 16, 2018

Songs, Sounds & Stories «Bezwingt jede Winterdepression: Jenny & The Mexicats»







Manfred Sim Toppel für bazaar
Der aussergewöhnliche Staaten-Mix der Bandmitglieder von Jenny & The Mexicats ist schon recht bemerkenswert: Eine britische Frontfrau, die Trompete spielt und makellos spanisch singt, ein spanischer Schlagzeuger und die Saitenmeister stammen aus Mexiko. Alles klar? Nun, diese exotische Truppe malt ungeniert mit allen Musikstilen, die ihr gefallen, einen sehr persönlichen und leidenschaftlichen musikalischen Regenbogen, den man nicht übersehen, bzw. überhören kann.
Felix Contrareras, der musikalische Leiter für Latin-Music bei NPR (National Public Radio, eine amerikanische Plattform für neue Talente) sagt über die Band: «Sie haben mit ihren eigenen Einflüssen diesen wirklich beeindruckenden Mix aus Rockabilly, Cumbia, Jazz, Flamenco kreiert und dazu performen sie in englisch und spanisch – ein sehr cooler Sound.» Ihr Stilmix scheint bei den Fans anzukommen. So kommen Jenny und ihre Kater auf dem Streaming-Portal Spotify monatlich auf über 440’000 Zuhörer. Respekt und Ehre, wem Ehre gebührt. Die Mitglieder in corpore sind: Jenny Ball(Vox), David González Bernardos(Perkussion), Icho(Bass), Pantera(Gitarre). In diesem Sinne: ¡Pasadlobien!


Manfred Sim Toppel ist Bassist, Songschreiber und Bandcoach aus Zürich